

Spätestens ab dem sechzehnten Lebensjahr sind die bleibenden Zähne meist vorhanden, während das Kieferwachstum noch aktiv ist. Diese Kombination ermöglicht besonders effektive Zahnbewegungen. Fehlstellungen lassen sich in dieser Phase häufig schneller und nachhaltiger korrigieren als im Erwachsenenalter. Eine rechtzeitige Behandlung kann spätere Probleme vermeiden und die Behandlungsdauer insgesamt verkürzen.

Die feste Zahnspange ist die häufigste und effektivste Behandlungsmethode im Jugendalter. Sie wirkt rund um die Uhr und ermöglicht die zuverlässige Korrektur nahezu aller Zahn- und Kieferfehlstellungen, insbesondere bei komplexeren Fällen. Metallbrackets sind robust und individuell gestaltbar, Keramikbrackets unauffälliger. Selbstligierende Brackets können den Tragekomfort durch geringere Reibung erhöhen.

Für bestimmte Fehlstellungen kommen auch transparente Aligner infrage. Diese nahezu unsichtbaren Zahnschienen sind herausnehmbar und lassen sich gut in den Alltag integrieren. Wichtig ist eine konsequente Tragezeit von etwa 22 Stunden pro Tag. Aligner für Jugendliche unterscheiden sich von Erwachsenen-Systemen unter anderem durch Kontrollmechanismen und besondere Anforderungen an die Mitarbeit. Sie eignen sich vor allem bei leichten bis mittleren Fehlstellungen.

Eine Zahnspange für Jugendliche lässt sich gut in Schule und Freizeit integrieren. Sport ist weiterhin möglich, bei Kontaktsportarten empfehlen wir einen individuellen Mundschutz. Auch das Spielen von Musikinstrumenten ist in der Regel problemlos möglich. Die Behandlungsdauer einer Zahnspange bei Jugendlichen liegt häufig zwischen eineinhalb und drei Jahren und hängt von der Fehlstellung, der gewählten Methode und der Mitarbeit ab.
So läuft die Zahnspangen-Behandlung ab
"Ich war zuerst nervös wegen der Zahnspange, aber bei Orthospace ist alles super erklärt. Jetzt kann ich normal zur Schule und Sport machen – und mein Lächeln gefällt mir richtig!"
Sophie (14), Berlin-Steglitz








